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Windenergie: Begriff, Definition, Angebote
Die erneuerbare Energie Windenergie: Was ist Windenergie Die Forderung nach alternativen Energien im Vergleich zur Kernenergie, die derzeit hauptsächlich in Deutschland genutzt wird, wird immer größer. Eine dieser Alternativen stellt die Windenergie dar. Um diese genauer verstehen zu können, soll zunächst einmal geklärt werden, wie Wind überhaupt entsteht: Warme Luft steigt bekanntlich noch oben und mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck ab. Der Luftdruck bei kalter Luft nimmt in der Höhe schneller ab als bei warmer Luft. Es entsteht ein unterschiedlicher Luftdruck auf gleicher Höhe, da die Temperaturen lokal verschieden sind. Aufgrund des Druckunterschiedes entsteht eine Ausgleichsströmung und somit auch Wind.
Begriff Windenergie: Dabei handelt es sich um die kinetische Energie der Luftmoleküle. Diese wird in einer Windkraftanlage durch den Rotor in mechanische Energie umgewandelt. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: das Widerstandsprinzip und das Auftriebsprinzip. Anschließend liegt elektrische Energie vor, die genutzt werden kann. Windenergie ist allerdings auch nichts vollkommen Neues für Deutschland. In Schleswig-Holstein wurden alte Windenergieanlagen bereits durch neue ersetzt (Repowering) und auch die ersten Offshore Anlagen (auf dem Meer errichtet) sind bereits installiert. Bis 2030 hat sich Deutschland als Ziel gesetzt, Windparks mit einer Gesamtleistung von 25 GW einzusetzen. Des Weiteren wird in Deutschland durch das Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) der Ausbau von Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energie gefördert, weshalb auch Subventionen getätigt werden.
Lohnt sich eine Windkraftanlage wirklich? Die Vorteile von Windkraftanlagen sind groß. Sie besitzen eine hohe wirtschaftliche Effizienz durch geringe Stromentstehungskosten (auch an weniger rentablen Orten), Unabhängigkeit und große Leistung.
Worauf muss der Verbraucher achten? Da die Windenergie stark von äußerlichen Faktoren abhängt, sollte also darauf geachtet werden, dass ein starkes und vor allem konstantes Stromnetz des Anbieters vorliegt, so dass die Stromversorgung nicht einbricht. Außerdem sollte dem Verbraucher klar sein, dass aus der Steckdose stets ein Mix aus Strom kommt. Wer also Ökostrom kauft, erhält diesen dennoch nicht automatisch, aber man unterstützt die Herstellung.
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