Wildschweine keine Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2

Bei Haustieren wird bisher davon ausgegangen, dass diese nicht als direkte Überträger von Covid-19 fungieren. Bisher ist auch keine Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 bei Wildschweinen auf Menschen bekannt. Die meisten Ministerien befürworten die Durchführung der Jagd auf Wildschweine unter Berücksichtigung der Coronavirus Vorsorgemaßnahmen: Die Jagd soll möglichst allein durchgeführt werden (SARS-Cov-2-Eindämmungsverordnung).

Bisher keine Übertagung von Coronavirus-SARS-CoV-2 bei Wildschweinen bekannt

Noch gibt es keine Untersuchungsergebnisse über Coronavirus im Zusammenhang mit dem Schwarzwild.

Bisher wurde auch bei Schweinen in der Landwirtschaft keine Ansteckung oder Übertragung des Covid-19 Virus festgestellt.

Coronavirus Covid-19 bei Wildschweinen ohne Infektionsrisiko

Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat eine umfassende Fragerunde abgehalten, in der einige der größten Anliegen von Tierbesitzern und -produzenten sowie die kurzfristigen Überlegungen behandelt werden. Der wichtigste Punkt ist, dass derzeit davon ausgegangen wird, dass Nutztiere nicht infiziert werden können und nicht als Träger des Virus gelten. Das FLI wird allerdings die Möglichkeiten der Covid-19 Übertragung auf und von Schweinen wissenschaftlich untersuchen. Die Ergebnisse wird es aber erst in einigen Wochen geben.

Aktuell wurden noch keine Wildschweine auf das Coronavirus SARS-CoV-2 untersucht. Es ist davon auszugehen, dass zunächst von den Forschungseinrichtungen Schweine als Nutztiere auf das Virus untersucht werden. Die Ergebnisse können dann auf Wildschweine übertragen werden.

Bis anderslautende Ergebnisse vorliegen ist davon auszugehen, dass sich Wildschweine weder mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren, noch dieses auf den Menschen übertragen: Schwarzwild bisher ohne Befund!

Bisher ist auch nicht bekannt, ob und wie lange das Covid-19 Virus in Waldböden infektiös überleben kann. Unbekannt ist auch, ob Hirschtrüffel infiziert sind. Aufgrund der hohen Jagdstrecken von Wildschweinen ist das Thema Coronavirus Wildschweine

In der Agrarindustrie, wie beispielsweise der Schweinemast, werden Veranstaltungen abgesagt

Die nächste internationale Schweineveranstaltung, die in die Liste der verschobenen Veranstaltungen aufgenommen wird, ist das jährliche Europäische Symposium für Schweinegesundheitsmanagement (ESPHM), das ursprünglich vom 29. April bis 1. Mai in Bern, Schweiz, stattfinden sollte. Auf ihrer Website geben die Organisatoren an, dass die Veranstaltung praktisch ein Jahr später, jetzt vom 14. bis 16. April 2021, stattfinden wird.